DIE GROßE FILMTOUR DURCH ANDALUSIEN
Der Weg der Engländer
Geschichte

Miguelito Dávila ist ein junger Mann mit rastlosem Gemüt und nur einer Niere, der die Hoffnung hegt, Dichter zu werden. Während dieses Ende-der-Unschuld Sommers treiben er und seine Freunde zwischen Sonnenbädern und Sommergewittern ihre Erfahrungen mit Sex, Freundschaft, Gewalt und Liebe auf die Spitze. Sie wissen, dass sie schon bald ihren eigenen Weg gehen müssen, der sie in Helden oder Schatten verwandeln wird, und der es ihnen ermöglicht, bis ans Ende der Welt zu gehen. Und sie fragen sich, was sie am Ende des Weges der Engländer vorfinden werden.

Regie: Antonio Banderas
Drehbuch: Antonio Soler
Musik: Antonio Meliveo
Cast: Alberto Amarilla, María Ruiz, Victoria Abril, Juan Diego, Fran Perea, Raúl Arévalo, Félix Gómez, Marta Nieto, Mario Casas, Berta de la Dehesa, Antonio Garrido, Antonio Zafra, Cuca Escribano, Lucio Romero, Ronky Rodríguez, Miguel Ángel Rodríguez
Produktion: Green Moon / Sogecine

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Drehorte
Anekdoten
Die Dreharbeiten in Málaga schürten solche Erwartungen, dass nicht selten Leute im Vorbeigehen Banderas Sätze wie diese zuriefen: “Du bist größer als der Cautivo! – eine von den Katholiken in Málaga verehrte Skulptur – oder sie kamen mit ungewöhnlichen Anliegen auf ihn zu, wie bspw. ein Stierkämpfer, der ihn bat, sein Manager zu werden.
Obwohl der Film im Sommer spielt, begannen die Dreharbeiten Ende November und endeten Mitte Februar. Deshalb wurde der Regen zum Erstaunen der Bewohner von Málaga künstlich inszeniert.
Während den Dreharbeiten erschien Banderas mit einer Kappe auf dem Kopf, die er von den Schauspielern geschenkt bekommen hatte. Darauf stand der Spitzname, den sie ihm noch während der Proben verpasst hatten: “Il Capo” (der Boss).
Das Drehbuch wurde von dem Autor Antonio Soler aus Málaga verfasst. Mit dem Roman dazu war er 2004 mit dem Premio Nadal ausgezeichnet worden. Der Autor bezeichnet in seinem Buch Orte seiner Geburtsstadt Málaga, die im Film zu sehen sind.
Für Antonio Banderas verkörperte der Film „El camino de los ingleses" die Rückkehr zu seinen geographischen, biographischen und auch beruflichen Wurzeln.