DIE GROßE FILMTOUR DURCH ANDALUSIEN
Sean Connery

Ein Kinostar, verliebt in Andalusien
Sean Connery (Edinburgh, 1930) ist einer der Schauspieler, die Teil der Filmgeschichte sind.  Der schottische Schauspieler, der zwischen 1962 und 1983 für seine Rolle als James Bond in sieben Filmen bekannt war, drehte zahlreiche Male in Andalusien, bei denen er unter anderem den Agenten 007 darstellte.  Der Schauspieler, der damals zum „the sexiest man alive“ gewählt wurde, arbeitete an mehreren Produktionen, die in Andalusien gedreht wurden, und hat sich in unser Land verliebt, so sehr, dass er für viele Jahre ein Haus in Marbella hatte.

Sechs filme, vier provinzen. 

‚Ein Haufen toller Hunde‘ (1965) – Almería
‚Shalako‘ (1968) – Almería
‚Der Wind und der Löwen‘ (1975) – Almería, Granada und Huelva
‚Explosion in Cuba‘ (1979) – Cádiz
‚007. Sag niemals nie‘ (1983) – Almería
‚Indiana Jones und der letzte Kreuzzug‘ (1989) – Almería und Granada

“Der einzige Ort, den ich kannte, um uns gutes Wetter zu garantieren, war Almeria, denn heutzutage ist es sehr teuer, ein großartiges Team überall hin mitzunehmen und dazusitzen und auf den Sonnenaufgang zu warten”.

Sean Connery (Schauspieler)

 

“Wir haben nach einem sehr rauen, bergigen Gelände gesucht, mit Schluchten und dieser Art von Landschaft. Und natürlich bietet Almeria all das.  Es gibt keinen Ort wie Almeria in Amerika”.

Steven Spielberg (Regisseur)

Drehorte
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Anekdoten
Obwohl in Almeria gedreht, ist das antimilitaristische Melodram „Ein Haufen toller Hunde“ ein unbekannter Film in Spanien.
Vielleicht weil er teilweise in den Provinzen von Almeria und Granada gedreht wurde, ist „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ der Film der Saga, der die meisten Zuschauer in den Kinos in Spanien hatte, etwa 4,2 Millionen.
Während „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ zum ersten Mal den Vater des Helden (Sean Connery) präsentierte, zeigte die drei Jahre später (1991) gedrehte Serie „Young Indiana Jones“ die Jugend der Figur, die von Sean Patrick Flannery gespielt wurde.  Interessanterweise wurde diese Serie, die in 1993 von Antena 3 in Spanien ausgestrahlt wurde, auch in der Provinz von Almeria gedreht.  
Während seiner gesamten Karriere kehrte Sean Connery dreimal zum Monsul Strand (Almeria) zurück, weil dort Szenen aus „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, „Shalako“ und „Der Wind und der Löwe“ gedreht wurden.
Während der Dreharbeiten von „007.  Sag niemals nie“, brach der Kampfkunstlehrer, der damals unbekannte Steven Seagal, Sean Connery bei einem der Trainingseinheiten das Handgelenk.
Almería war nicht Teil der Drehpläne für „007- Sag niemals nie“, aber nach den Dreharbeiten auf den Bahamas gab es noch einige Szenen zu drehen, und es war Sean Connery selbst, der dem Team empfahl, in Andalusien zu drehen.
Steven Spielberg und das Location-Team von „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ wählten die Drehorte, des Films aus der Luft aus, indem sie im Hubschrauber über die Provinz flogen.  An einem Tag wurde das Filmteam von der Mittagszeit überrascht und der Hubschrauber landete auf dem Parkplatz des Parador Nacional de Mojacar, zum Erstaunen der Anwesenden, die den amerikanischen Regisseur und sein Team neben sich essen sahen.
Der Parkplatz des Hotels Mojácar (Almería) wurde in verschiedenen Szenen von „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ als Landebahn eines Sportflugzeuges gefilmt.
Bei den Filmaufnahmen von „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ in Almería erhielt jeder der 175 Statisten 8.000 Peseten (48 Euro) pro Drehtag. Diese Summe setzte sich zusammen aus 5.000 vertraglich vereinbarten Peseten (30€), dazu kamen außerdem 1.000 Peseten (6€) für eine außergewöhnliche Kleidung, 800 Peseten (4,8 €) für eine geschorene Glatze etc. ...
In der Szene als Marcus in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ in Guadix beginnt durch die Straßen von Iskenderun zu eilen, ist ein Bewohner des Ortes mit seiner Schirmmütze, Bauchbinde und Weste zu sehen, der sich in die Dreharbeiten geschlichen haben muss. Er taucht noch einmal in der Szene auf, als Sallah und Marcus sich treffen und in eine Prügelei mit zwei Nazis geraten. Der Dorfbewohner befindet sich inmitten einer Gruppe von Arabern, die um die Prügelei herumstehen. Es ist seltsam, dass niemand seine Anwesenheit bemerkte...
Während den Dreharbeiten zu „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ im Bahnhof von Guadix veränderte der Kameramann Douglas Slocombe mehrere Male die Position verschiedener Requisiten, um sich dem wechselhaften Sonnenlicht anzupassen.
In der berühmten Szene aus "Indiana Jones und der letzte Krezzug", in der Sean Connery Möwen erschreckt, damit sie mit einem Nazi-Flugzeug zusammenstoßen, wurden Tauben verwendet, die weniger aggressiv und leichter zu zähmen sind.