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Itálica ist eine römische Stadt, die 206 v. Chr. gegründet wurde. Sie erstreckte sich über 52 Hektar und hatte politisch und wirtschaftlich, aber auch militärisch, große strategische Bedeutung. Sie war in der heutigen Gemeinde Santiponce (Sevilla) angesiedelt und hat das drittgrößte römische Amphitheater der Welt. Sie war der Geburtsort der Kaiser Trajan und Hadrian. Gegenwärtig kann man in der archäologischen Siedlung das beeindruckende Amphitheater sowie die Anlage der römischen Straßen und Häuser besichtigen und die Lebensweise dieser Epoche kennenlernen.
In „Game of Thrones“ ist Itálica Drachengrube, der Ort, an dem das Haus Targaryen seine Drachen hält. Im Amphitheater der archäologischen Stätte wurden einige der wichtigsten Szenen des letzten Teils der siebten Staffel gedreht. Darin kommt die größte Anzahl der Hauptdarsteller aller Staffeln der bis dahin ausgestrahlten Serie zusammen. Von Jon Schnee, Daenerys, Tyrion, Cersei und Jaime, über Brienne, Varys, Theon Graufreud, dem Hund, Sir Davos, Bronn und Jorah Mormont, bis zu Euron Greyjoy, Podrick, Missandei, dem Berg und Qyburn. Sie versammeln sich dort, um angesichts der bevorstehenden Ankunft der Horden der Weißen Wanderer einen Waffenstillstand zwischen den verschiedenen Anwärtern auf den Eisernen Thron auszuhandeln.
In „La Peste“ diente die römische Stadt Itálica zum einen als Kulisse für eine heimlich betriebene Druckerpresse, auf die Mateo bei seinen Nachforschungen stößt und zum anderen dienen ihre Durchgänge als unterirdischen Gänge, Tunnel und Kellergewölbe in denen einige Verfolgungsjagden der Serie aufgenommen wurden. Die Thermen des archäologischen Komplexes stellen manche der Zellen der Mönche im ehemaligen Castillo de San Jorge, Sitz der heiligen Inquisition, dar.
Sie wurden auch in Itálica „Harem“, „La forza del destino“, „Sevilla clásica“ und „Andalucía siempre“gedreht.